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Star Trek: Fleet Captains
Beschreibung
„Star Trek: Fleet Captains“, konzipiert für zwei oder vier Spieler, spielt im „Prime-Universum“ von STAR TREK (wie es in den verschiedenen Fernsehserien und Filmen bis hin zu „Star Trek: Nemesis“ zu sehen ist) und ist im Vergleich zu „Star Trek: Expeditions“ eher auf den Wettkampf ausgerichtet. Jeder Spieler schlüpft in die Rolle einer Fraktion (oder Rasse) aus diesem Universum. Im Basisspiel stehen die Klingonen und die Föderation zur Auswahl. Jede Fraktion verfügt über eine Reihe von Schiffen (auf Clix-Scheiben, ähnlich wie bei den Heroclix-Komponenten) mit unterschiedlichen Fähigkeiten und einer entsprechenden „Größe“. Die Flotten werden auf eine bestimmte Gesamtgröße zusammengestellt, die die zum Sieg erforderlichen Siegpunkte widerspiegelt. Größere Flotten führen somit zu höheren Punktzahlen (und längeren Partien).
Anschließend stellen die Spieler durch „Mischen und Zusammenstellen“ ein Deck aus Kommandokarten zusammen. Dabei wählen sie vier Decks aus einem Satz von zehn Decks pro Fraktion aus. Jedes Deck hat einen einzigartigen Charakter oder ein Thema mit entsprechenden Hauptfiguren. Die Klingonen haben beispielsweise ein Deck, das sich um größere Schiffe und imperiale Vorherrschaft dreht, wobei Gowron eine zentrale Figur ist. Die vier ausgewählten Decks helfen dabei, die Strategie des Spielers für den Sieg festzulegen.
Die ausgewählten Schiffe verfügen über physikalische Werte wie Waffen, Schilde, Triebwerke und Sensoren. Außerdem haben sie Missionskontingente für Wissenschafts-, Einfluss- und Kampfmissionen. Diese bestimmen die Art und Anzahl der jeweiligen Missionskarten, die der Spieler zieht, um ein Missionsdeck zu bilden. Durch das Erfüllen von Missionen erhält der Spieler Punkte, mit denen er das Spiel gewinnen kann. Missionen können so einfach sein wie das Beschädigen eines gegnerischen Schiffes, das größer ist als das eigene (Kampf), oder so komplex wie das Erobern der Felder, die den eigenen Kommandoposten mit denen der Gegner verbinden (Einfluss). Somit legen die vom Spieler gewählten Schiffe fest, welche Arten von Missionen er erfüllen muss, um Punkte zu sammeln, und das von ihm zusammengestellte Deck bestimmt, auf welche Weise er die Missionen absolviert.
Punkte können auch für Aktionen außerhalb von Missionen verdient werden, wie zum Beispiel das Zerstören eines Schiffes oder den Bau einer Sternenbasis.
Das Spiel selbst findet auf einem zufällig zusammengesetzten Spielbrett aus Sechseckkarten statt, die als Sektoren bezeichnet werden und zu Spielbeginn noch unerforscht sind. Während sich jedes Schiff durch den Sektor bewegt, werden die Karten aufgedeckt und zeigen, was sich in diesem Teil des Sektors befindet (ein Planet der Klasse M, ein Nebel der Klasse J, leerer Raum usw.). Zudem können bei der Erkundung zufällige Ereignisse eintreten, die in der Regel einer einzelnen Episode einer Serie entsprechen (zum Beispiel ist eine Begegnung „Ärger mit Tribbles“). Einige dieser Begegnungen bringen auch Siegpunkte ein.
Insgesamt lässt sich das Spiel am besten so vorstellen, als würde man eine ganze Staffel von „Star Trek“ durchspielen, wobei der Konflikt zwischen den Spielern den übergreifenden Handlungsbogen darstellt und die Spielzüge, Missionen und zufälligen Begegnungen einzelne Episoden verkörpern. Die Spieler bewegen ihre Schiffe, erkunden den Weltraum, erfüllen Missionen, spielen Karten aus, um ihre Schiffe aufzurüsten (und sie mit berühmten und weniger berühmten Besatzungsmitgliedern zu besetzen) oder ihre Werte im Kampf zu verbessern. Der Kampf ist zwar wichtig, aber nicht der einzige Weg zum Sieg; die Missionskarten sind der entscheidende Faktor (wobei einige davon zum Kampf anregen). Der Spielstil hängt stark von den individuellen Entscheidungen der Spieler ab, aber egal wie es läuft – es wird sich wie „Star Trek“ anfühlen.






