Die rote Kralle
Beschreibung
In „The Red Claw“ sind die Spieler Agenten, die kompromittiert wurden und nun fliehen müssen. Jeder Spieler ist auf sich allein gestellt und kümmert sich nicht um das Schicksal der anderen...
Die Idee basiert auf einer realen Situation in den 1970er Jahren, als der hochrangige Stasi-Agent Werner Stiller aus der DDR in die BRD floh. Als er die DDR verließ, nahm er viele geheime Dokumente mit, die Hunderte von Stasi-Agenten in Westdeutschland kompromittierten. Diese mussten sofort fliehen, um nicht gefasst zu werden. Das Spiel übernimmt diese Kulisse jedoch nicht zu 100 %, sodass die Spieler keine Stasi-Agenten spielen.
Im Kern ist „The Red Claw“ ein Spiel, bei dem es darum geht, Schaden zu vermeiden. Die Karten werden in vier Reihen unterschiedlicher Farben auf den Tisch gelegt. An ihrem Ende befinden sich zwei Spielsteine, in der Regel mit Tracking-Punkten (Schadenspunkten), und am anderen Ende befinden sich die Gegenspieler ... In der Reihenfolge ihres Zuges spielen die Spieler eine der Karten aus ihrer Hand aus. Diese enthält zwei Symbole. Der Gegenspieler jeder entsprechenden Reihe bewegt pro Symbol einen Kartenstein. Alle Karten, die er berührt, kommen auf die Hand des aktiven Spielers. Wenn eine Reihe leer ist, werden die Spielsteine an ihrem Ende gewertet. Wer mehr Karten der entsprechenden Farbe besitzt, „gewinnt“ den Spielstein und erhält ihn. (Tatsächlich wollen die Spieler in der Regel vermeiden, diese Spielsteine zu gewinnen.) Bei Gleichstand erhält der Spieler mit den Karten mit der höheren Zahl den Spielstein. Dieser Spieler legt dann seine Karten der entsprechenden Farbe auf den Ablagestapel. Nun wird das gleiche Verfahren für den zweiten Spielstein wiederholt. Der Ablagestapel dieser Farbe wird gemischt, und die Spieler bilden daraus eine neue Reihe und decken neue Spielsteine auf. Das Spiel endet, wenn ein Spieler eine bestimmte Anzahl von Punkten erreicht hat. Die Punkte werden gezählt, und wer am wenigsten Punkte hat, gewinnt das Spiel.






