Senators
Beschreibung
Es ist die späte republikanische Zeit Roms, und Sie sind der Anführer einer der Fraktionen in der Stadt, die im Senat um die Macht konkurrieren. Sie vergrößern Ihren Reichtum, indem Sie Ressourcen aufkaufen und diese dann dank Ihrer Position mit hohen Gewinnen an den Staat verkaufen. Mit dem daraus resultierenden Geld „kaufen“ Sie dann weitere Senatoren und kontrollieren so noch mehr Stimmen im Senat. Rom befindet sich in einem ständigen Konflikt, und Sie wissen, dass die Kriege irgendwann so eskalieren werden, dass der Senat beschließen wird, die Macht zu zentralisieren und einen einzigen Anführer zu ernennen. In diesem Moment wird der Anführer der Fraktion mit den meisten Senatoren zum Caesar ernannt.
Senators lässt sich am besten als ein gegnerisches Bieterspiel beschreiben. Die Spieler verdienen Geld, indem sie Ressourcen auf Auktionen kaufen, sie von anderen Spielern erpressen und sie dann in Sets an die Bank verkaufen. Bargeld wird benötigt, um Kriege zu finanzieren, sich gegen aggressive Gebote zu verteidigen und vor allem, um weitere Senatoren zu kaufen. Das Spiel dauert eine variable Anzahl von Runden und endet sofort, wenn der vierte Krieg offenbart wird. Zu diesem Zeitpunkt gewinnt der Spieler mit den meisten Senatoren.
In seinem Zug zieht ein Spieler zunächst eine Ereigniskarte aus dem Stapel und führt dann eine von drei Aktionen aus: a) Er startet eine Auktion, indem er neue Karten zum Verkauf anbietet, b) er erpresst Karten von anderen Spielern oder c) er löst Kartensätze ein und kauft neue Senatoren. Das Spiel ist einfach, relativ kurz und sehr interaktiv. Die wichtigsten Entscheidungen sind sowohl taktischer Natur – wie man die Karten bei der Auktion bewertet und wie man angesichts der eigenen relativen Position auf Kriege, Defizite und andere Ereignisse bietet – als auch strategischer Natur: Man muss sich entscheiden, welche Senatoren man sammeln möchte und wie lange man Sets aufbaut, bzw. wann man sie einlöst und Senatoren kauft.
Alle Spieler tätigen ständig Transaktionen, und das Spiel integriert verschiedene Gebotssysteme, darunter offene Gebote (wie bei vielen Worker-Placement-Spielen) bei den Marktauktionen, Blindgebote bei den Kriegen, innovative High/Low-Blindgebote bei den Haushaltsdefiziten, holländische Auktionen, wenn neue Senatoren hinzukommen, und Shotgun-Angebote (ähnlich wie bei Kuhhandel oder Medici v Strozzi), wenn Spieler sich gegenseitig erpressen.






