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Pax Pamir: Second Edition
Beschreibung
In „Pax Pamir“ schlüpfen die Spieler in die Rolle afghanischer Führer des 19. Jahrhunderts, die nach dem Zusammenbruch des Durrani-Reiches versuchen, einen neuen Staat zu schmieden. In der westlichen Geschichtsschreibung wird diese Zeit oft als „The Great Game“ bezeichnet, da die Europäer versuchten, Zentralasien als Schauplatz für ihre eigenen Rivalitäten zu nutzen. In diesem Spiel werden diese Reiche ausschließlich aus der Perspektive der Afghanen betrachtet, die versuchten, die eindringenden Ferengi (Ausländer) für ihre eigenen Zwecke zu manipulieren.
Was den Spielablauf angeht, ist Pax Pamir ein recht geradliniges Tableau-Spiel. Die Spieler verbringen den Großteil ihrer Züge damit, Karten von einem zentralen Markt zu kaufen und diese dann vor sich in einer einzigen Reihe, dem sogenannten Hof, auszuspielen. Das Ausspielen von Karten fügt Einheiten zur Spielkarte hinzu und gewährt Zugang zu zusätzlichen Aktionen, mit denen andere Spieler gestört und der Spielverlauf beeinflusst werden können. Dieser letzte Punkt ist besonders hervorzuheben. Obwohl jeder seine eigene Kartenreihe aufbaut, bietet das Spiel den Spielern viele Möglichkeiten, sich direkt und indirekt gegenseitig zu behindern.
Um zu überleben, schließen sich die Spieler zu Koalitionen zusammen. Im Laufe des Spiels wird die Dominanz der verschiedenen Koalitionen von den Spielern bewertet, wenn eine spezielle Karte, der sogenannte „Dominanzcheck“, abgewickelt wird. Hat eine einzelne Koalition bei einem dieser Checks einen deutlichen Vorsprung, erhalten die dieser Koalition treu ergebenen Spieler Siegpunkte basierend auf ihrem Einfluss innerhalb der Koalition. Bleibt Afghanistan jedoch während einer dieser Überprüfungen zersplittert, erhalten die Spieler stattdessen Siegpunkte basierend auf ihrer persönlichen Machtbasis.
Nach jeder Dominanzüberprüfung wird der Siegstand überprüft und das Spiel teilweise zurückgesetzt, was den Spielern einen neuen Versuch bietet, ihre Ambitionen zu verwirklichen. Das Spiel endet, wenn ein einzelner Spieler einen Vorsprung von vier oder mehr Siegpunkten erreicht oder nachdem die vierte und letzte Dominanzüberprüfung abgewickelt wurde.






