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Sleuth
Beschreibung
In „Sleuth“, einem klassischen Deduktionsspiel des Meisterdesigners Sid Sackson, das ursprünglich als Teil der 3M Gamette-Reihe veröffentlicht wurde, suchen die Spieler nach einem versteckten Edelstein – einer von 36 Edelsteinkarten, die vor Spielbeginn versteckt wurden. Der Rest dieses Edelsteinstapels – wobei jede Karte 1–3 Diamanten, Perlen oder Opale in einer von vier Farben zeigt – wird gleichmäßig unter den Spielern verteilt, wobei die verbleibenden Karten offen ausgelegt werden. Somit beginnen Sie und alle anderen Spieler mit einigen Informationen darüber, was nicht fehlt.
Ein zweiter Stapel enthält 54 Suchkarten, auf denen jeweils ein oder zwei Elemente abgebildet sind, wie beispielsweise Diamanten, Paare, blaue Opale, rote Perlen oder ein Element Ihrer Wahl. Jeder Spieler erhält vier offen liegende Suchkarten; in seinem Zug wählt er eine dieser Karten aus und fragt einen Gegner, wie viele Edelsteinkarten er von der abgebildeten Art besitzt. Wenn du beispielsweise nach Paaren fragst, muss der Spieler dir sagen, wie viele Paare er besitzt, jedoch nicht, um welche Paare es sich konkret handelt; wenn du nach etwas Spezifischerem fragst, etwa nach roten Diamanten, deckt der Spieler allen anderen auf, wie viele solcher Karten er besitzt, während du sie heimlich ansehen darfst.
Die Spieler halten die Informationen auf einem Punktebogen fest. Du kannst jederzeit einen Tipp auf den versteckten Edelstein abgeben oder in deinem Zug eine beliebige Frage stellen, unabhängig davon, welche Suchkarten du hast; anschließend gibst du sofort einen Tipp ab, indem du deinen Bogen markierst und die Karte mit dem versteckten Edelstein überprüfst. Wenn du falsch liegst, spielst du weiter, kannst aber nur noch Fragen beantworten; wenn du richtig liegst, gewinnst du.
Die Einfachheit der Regeln und der Karten täuscht über die Komplexität des Spiels hinweg. In manchen Fällen siehst du Karten, in anderen hörst du nur die Anzahl der Karten, die ein Gegner auf der Hand hat, was das Schlussfolgern erschwert. Jedes Notationssystem, das man entwickelt, muss sowohl flexibel als auch zuverlässig sein und sowohl negative als auch positive Informationen erfassen, um die Möglichkeiten nacheinander auszuschließen...
Neuumsetzungen:
„The Case of the Elusive Assassin“, wobei die Kernmechanismen dieses Spiels in „Sleuth“ verwendet werden, jedoch ohne Spielbrett, Bewegung und Nähe zwischen den Spielern.






