→ heute
Spice Navigator
Beschreibung
Jeder Spieler steuert ein europäisches Handelsschiff, um Gewürze aus Afrika und Asien zu erwerben. Das Spielbrett ahmt eine alte Landkarte nach und ist in vier Handelsregionen unterteilt, die jeweils über mehrere Häfen verfügen. In jeder Region wird ein anderes Gewürz verkauft, und der Marktpreis wird durch das Ausspielen von Karten bestimmt. Es ist jedoch möglich, einen „Expertenpreis“ zu erzielen, indem man die Identität eines geheimnisvollen Gewürzes errät. Das Spiel enthält tatsächlich etwa zwanzig kleine Behälter mit echten Gewürzen, die in einen Beutel geworfen werden. Wenn ein Spieler versucht, einen Expertenpreis zu erzielen, zieht er zufällig einen Behälter, öffnet ihn, riecht daran und errät anhand einer Liste mit gängigen und weniger gängigen Gewürzen, um welches Gewürz es sich handelt.
Dies ist zwar nicht der Hauptaspekt des Spiels, peppt es aber sozusagen auf. Es handelt sich hauptsächlich um ein Rohstoffspekulationsspiel; die Spieler müssen nicht nur gute Preise für die Gewürze erzielen, die sie nach Europa zurückbringen, sondern auch Vorräte anlegen, um ihr Schiff in Bewegung zu halten. Um das Geld für den Kauf von Vorräten zu beschaffen, müssen Gewürze in andere Regionen als die Herkunftsregion des jeweiligen Gewürzes verkauft werden; und in diesem Fall ist der Spieler daran interessiert, dass der Gewürzpreis hoch ist.
Ereigniskarten sorgen für einen Zufallscharakter im Spiel, und in den Gewässern lauern Piraten, die darauf aus sind, die besten Pläne eines Kapitäns zu durchkreuzen.
Der Titel lautet übersetzt „Die Gewürzroute“.






