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Giganten
Beschreibung
„Giganten“ lässt sich kurz als „Dinosaurier-Stratego“ beschreiben. Jeder Spieler verfügt über einen Satz von 23 Sauriern (Dinosaurier verschiedener Arten, Pterodaktylen, Plesiosaurier usw.), bei denen es sich um aufstellbare Pappfiguren mit einfarbiger Rückseite handelt, sodass der Gegner nicht erkennen kann, um welche Figur es sich handelt. Die Figuren bewegen sich und greifen einander nach Stratego-Manier an, wobei das Ziel darin besteht, die Eier des Gegners zu finden.
Es wurden zwei Versionen des Spiels herausgebracht. Die Originalversion von 1981 wurde in einer kleinen Schachtel geliefert, 1982 erschien eine größere Schachtel, und die Figuren waren mit Zahlen versehen, die ihre Stärke an Land und im Wasser angaben (die Luft stellte einen Sonderfall dar). Die größere Version gewann 1983 den „Essener Feder“-Preis (Preis für die besten Spielregeln). Die spätere Version (1992) wurde wieder in einer viel kleineren Schachtel geliefert und hatte keine Zahlen auf den Spielfiguren; stattdessen lag ein Heft bei, das zeigt, welche Figuren welche anderen in den jeweiligen Geländearten besiegen (funktional scheint sie ähnlich zu sein). Diese Version enthält zudem weniger Kreaturentypen als die erste – kein Krokodil, kein Diplodocus usw.
In dem beiliegenden Heftchen der kleinen Ausgabe „Wie kam die Idee zu Giganten“ spricht Hubert Pinthus von einem alten, bekannten Spiel mit Gegnern unbekannter Stärke. Es ist klar, dass er „Stratego“ meinte, und er gab zu, dass „Giganten“ stark von „Stratego“ inspiriert war. Der Wechsel von Militäreinheiten zu Dinosauriern ist eine geringfügige Änderung, doch es gab wichtigere Änderungen: 1 – kleine Ausgabe: variables Gelände (Land, Sumpf, Seen) hinzugefügt; Die Seen in „Stratego“ waren kein Gelände, sondern bloße Hindernisse. 2 – Große Ausgabe: Es wurde ein variables Spielbrett aus vier Teilen hinzugefügt und es kamen zwei weitere Dinosaurier hinzu.
Die französische Version des Spiels hieß „Dinosaures“.






