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Ora et Labora
Beschreibung
In „Ora et Labora“ (lateinisch für „Bete und arbeite“) ist jeder Spieler Leiter eines Klosters im Mittelalter, der Land erwirbt und Gebäude errichtet – kleine Unternehmungen, die Ressourcen und Gewinn einbringen. Das Ziel besteht darin, eine funktionierende Infrastruktur aufzubauen und prestigeträchtige Gegenstände – wie Bücher, Keramik, Schmuck und Reliquien – herzustellen, um am Ende des Spiels die meisten Siegpunkte zu erzielen.
Ora et Labora, Uwe Rosenbergs fünftes „großes“ Spiel, weist ähnliche Spielmechanismen wie sein Spiel Le Havre auf, beispielsweise doppelseitige Ressourcentafeln, die von einem Basisgegenstand zu etwas Nützlicherem aufgewertet werden können. Anstatt wie in Agricola und Le Havre Runde für Runde Ressourcen auf das Spielbrett zu legen, verwendet Ora et Labora einen nummerierten Rondell, der anzeigt, wie viele Einheiten jeder Ressource zu jedem Zeitpunkt verfügbar sind. Zu Beginn jeder Runde drehen die Spieler den Rondell um ein Segment weiter und passen gleichzeitig die Mengen aller Ressourcen an.
Jeder Spieler hat ein persönliches Spielbrett. Von Zeit zu Zeit kommen neue Gebäude ins Spiel, und die Spieler können diese auf ihren Spielbrettern mit den gesammelten Baumaterialien errichten, wobei es je nach Gelände Einschränkungen gibt, was wo gebaut werden darf. Einige Felder sind zu Beginn mit Bäumen oder Mooren bedeckt, wie in „Agricola: Farmers of the Moor“, sodass sie die Entwicklung behindern, bis ein Spieler das Land rodet; sie liefern jedoch Ressourcen, wenn sie entfernt werden. Geschicktes Bauen auf deinem persönlichen Spielbrett wirkt sich auf deine Endpunktzahl aus, und die Spieler können während des Spiels bei Bedarf zusätzliches Gelände kaufen.
Die Spieler verfügen außerdem über drei Arbeiter, die Gebäude betreten können, um die mit diesem Ort verbundene Aktion auszuführen. Die Arbeiter müssen an Ort und Stelle bleiben, bis man alle drei platziert hat. Man kann mit diesen Arbeitern die eigenen Gebäude betreten, aber um die Gebäude eines anderen Spielers zu betreten und zu nutzen, muss man diesem Spieler eine Eintrittsgebühr zahlen, damit er einen seiner Arbeiter in dieses Gebäude schickt, um die Arbeit für einen zu erledigen.
„Ora et Labora“ bietet zwei Varianten: Frankreich und Irland.






