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Group of Soviet Forces Germany
Beschreibung
Zeitschrift „Strategy & Tactics“, Ausgabe Nr. 220.
„Group of Soviet Forces Germany“ bietet eine Simulation einer hypothetischen sowjetischen Invasion in Deutschland Ende der 1970er Jahre. Es handelt sich um ein alternatives Geschichtsspiel für zwei Spieler, das untersuchen soll, was im ersten Monat der Kämpfe hätte geschehen können, hätten sich die Sowjets während des Kalten Krieges für eine Invasion in Deutschland entschieden. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Invasion ohne langwierige Vorbereitungen oder Vorwarnung durchgeführt worden wäre.
Dieses Spiel ist eine Aktualisierung und Überarbeitung der 1973 von SPI veröffentlichten Ausgabe „NATO: Operational Combat in Europe in the 1970s“. Die zeitlichen und räumlichen Maßstäbe wurden beibehalten, doch die Karte wurde verbessert, indem eine detailliertere Geländebewertung berücksichtigt wurde. Das Spielsystem wurde aktualisiert, und die Truppenstellungen sind nun ausführlicher ausgearbeitet. Luftkrieg wurde hinzugefügt, zumindest in abstrakter Form, und taktische Atomwaffen wurden entfernt, außer als mögliche Spielbeender.
Die Truppenstellungen beider Seiten basieren auf öffentlich zugänglichen Dokumenten, die seit der Erstveröffentlichung des Vorgängerspiels verfügbar geworden sind. Das System ist zwar komplexer als das des Originalspiels, liegt aber immer noch am unteren Ende der heutigen Komplexitätsskala. Erfahrene Spieler können davon ausgehen, dass sie etwa 90 Minuten nach dem ersten Öffnen der Schachtel bereits loslegen können.
Jedes Sechseck auf der Karte entspricht einer Entfernung von etwa 10 Meilen (16,2 Kilometer) von einer Seite zur gegenüberliegenden. Die sowjetischen Manövereinheiten sind Divisionen, ebenso wie die meisten NATO-Einheiten, zusammen mit einigen Brigaden und Regimentern. Jede volle Spielrunde entspricht zwei Tagen.
Die Spielkarte zeigt das militärisch bedeutsame Gelände im westlichen Teil Deutschlands und dessen Umgebung in den späten 1970er Jahren. Das Spiel enthält 280 Einheitsmarker, von denen die meisten Kampfformationen darstellen. Weitere dienen als Informationsmarker und Gedächtnisstützen.






