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Burma: The Campaign in Northern Burma, 1944
Beschreibung
„Burma – Der Feldzug in Nordburma, März–August 1944“ ist das sechste Spiel der „Operational Combat Series“ (OCS) von The Gamers und behandelt die Feldzüge des Jahres 1944, beginnend mit der japanischen „U-Go“-Offensive und endend mit der Schlacht um Imphal-Kohima, der dramatischsten Niederlage, die einer japanischen Armee jemals zugefügt wurde.
Im Frühjahr 1944 standen sich zwei gleichstarke Gegner in den Dschungeln und Bergen Nordburmas gegenüber. Im Laufe dieses Frühjahrs und Sommers spielten sich drei voneinander unabhängige, aber gleichzeitig ablaufende Dramen ab. Im Westen starteten die Japaner eine Großoffensive zur Einnahme von Imphal. In der Mitte landeten die Chindits im japanischen Hinterland. Im Osten rückten die chinesisch-amerikanischen Streitkräfte gegen hartnäckige japanische Verteidigungsstellungen in Richtung Myitkyina vor. Diese Kämpfe fanden in unwegsamem Gelände unter den denkbar schwierigsten Bedingungen statt, mit Truppen, deren Qualität von den besten der Welt bis zu den schlechtesten reichte.
In „Burma“ treten britische, indische, US-amerikanische und chinesische Truppen unterschiedlicher Qualität gegeneinander an, wobei beide Seiten reichlich Möglichkeiten zum Angriff und zur Verteidigung haben.
Obwohl es sich hauptsächlich um eine britisch-indische Angelegenheit handelte, wurden schließlich auch US-amerikanische (Galahad) und chinesische Truppen in den Feldzug einbezogen. „Burma“ ist das Spiel der OCS-Reihe, das sich am deutlichsten von den anderen unterscheidet: Eine große Vielfalt an Einheitentypen und -qualitäten, das extrem unwegsame Gelände und das Fehlen von Straßen sorgen für eine schwierige Versorgungslage auf beiden Seiten, und die Situation ist ausgeglichener, da beide Seiten Möglichkeiten zum Angriff und zur Verteidigung haben. Auch an „coolen Extras“ mangelt es nicht: Galahad, Chindits, Gurkhas, umfangreiche Luftversorgungen sowie Transportmöglichkeiten mit Elefanten und Ochsen sorgen für interessante Situationen – und dann ist da noch die stets rätselhafte und ungewöhnliche japanische Armee. Imphal-Kohima ist (aus operativer Sicht) mit Abstand die interessanteste Landkampagne des PTO, und die Umsetzung in OCS ist bemerkenswert nahtlos, mit einem recht überschaubaren Satz spielspezifischer Regeln.
Im Gegensatz zu einigen anderen OCS-Spielen bietet „Burma“ eine hervorragende Auswahl an Szenarien, von einigen sehr kurzen Szenarien (1–2 Stunden) über eine gute Auswahl längerer Szenarien (6 Stunden) bis hin zu drei riesigen Kampagnenspielen (30–60 Stunden).
Szenario-Infos:
Einführungsszenario: 1/8 von Karte B; 5 Runden
Kurzes Szenario 1 – Operation Thursday: 1/4 von Karte B; 9 Runden
Kurzes Szenario 2 – U-Go: 3/4 von Karte B; 10 Runden
Kurzes Szenario 3 – „Merril’s Marauders“: 3/4 der Karte, erfordert jedoch beide Karten zum Spielen; 24 Runden
Kurzes Szenario 4 – „Sato’s Dilemma“: 1/2 von Karte A; 11 Runden
Kurzes Szenario 5 – Imphal: die Hälfte von Karte A; 17 Runden
Kampagnenszenarien 1, 2 und 3 (die natürlich beide Karten verwenden); jeweils 45, 41 und 31 Runden
Spielmaßstab:
Zug: 1/2 Woche
Hexfeld: 5 Meilen / 8 km
Einheiten: vom Bataillon bis zur Division
Spielinhalt (Burma II – gedruckt 2008):
Zwei vollfarbige Kartenblätter im Format 22 x 34"
Drei beidseitig bedruckte Spielsteinbögen (2 für Kampf, 1 für Marker – 840 Spielsteine à 1/2")
Ein 48-seitiges Regelheft zur OCS-Version v4.0
Ein 40-seitiges Regelheft speziell für „Burma II“
Zwei vierseitige OCS v4.0-Hefte mit Diagrammen und Tabellen
Zwei sechsseitige Würfel
Spieler: 1 oder mehr (auch für Solitär- und Teamspiel geeignet)
Spieldauer: 1 bis 60 Stunden
Komplexität: Hoch
Eignung für Solitär: Mäßig






